Wanderung vom Saupark (Deister) zur Kukesburg

Die zweite Wanderung des Heimatbundes Ronnenberg, nach Beginn der Coronapandemie führte die kleine Wandergruppe unter Leitung unserer erfahrenen Wanderführerin Christa Höfer in den Saupark. Das Wetter war ideal bis auf einen kleinen Schauer während der Wanderpause.

Mit den Autos ging es vorbei an Springe, in Altenhagen I wurde die Bundesstrasse 217 verlassen und bis an den Waldrand und von dort zum Parkplatz am Forsthaus Morgenruhe gefahren.

Von hier aus ging es zu Fuß über den Eingang Forsthaus Morgenruhe in den Saupark in Richtung Wolfsbuche, die wir nach etwa einer Stunde erreichten, dabei wurde das Wetter immer freundlicher. An der Wolfsbuche ist ein wunderbarer Rastplatz errichtet, der zum Schutz vor Besuch durch Wildschweine eingezäunt ist. Hier wurde nun Rast gehalten und der mitgebrachte Proviant zur Stärkung verzehrt.

Nachdem uns ein kleiner Regenschauer überrascht hatte, zogen wir uns bis zu dessen Ende in eine der Schutzhütten zurück.

Nach der Pause ging es weiter ansteigend auf den Kamm des Nesselberges, wo durch das Hirschtor der Saupark wieder verlassen wurde. Von nun an ging es bergab in Richtung Kukesburg, vorbei an den dort befindlichen ehemaligen Steinbrüchen.

Aus diesen Steinbrüchen stammt der Sandstein, mit dem das Opernhaus in Hannover, das Neue Rathaus Hannover, das Reichstagsgebäude in Berlin und andere erbaut worden sind.

Nun begann die Suche nach der Kukesburg, die auf den Wandertafeln vermerkt ist. Leider gibt es am Wege keine Kennzeichnung über den Zugang. Nach langem Suchen wurde mit schwieriger Kletterei der Zugang gefunden. Diese Burganlage wurde im 3. Jahrhundert vor der Zeitenwende erstmals besiedelt. In der Zeit Karls des Großen mit der Einführung des Christlichen Glaubens im 8.-9. Jahrhundert wurde diese Burg als Fluchtburg weiter ausgebaut und ist auch als Hünenburg bekannt. Sie besteht aus Wallanlagen, Mauerwerk ist nicht mehr erkennbar. Der Zugang befindet sich zwischen Felsen, in denen wohl früher Holzpfosten und ein Tor vorhanden war. Nach schwierigem Abstieg zum Wanderweg ging es zurück zum Parkplatz, der nach rund 10 km Wanderung erreicht wurde.

Ein kleiner Abstecher in ein Dorfkaffee in Flegessen brachte uns mit Kaffee und Kuchen die erforderliche Erholung.

Manfred Riedel

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