Bei Minusgraden und eisigem Ostwind machten sich die Wandertruppe des Heimatbundes auf den Weg. Entsprechend dieser Witterung waren auch alle angezogen. Sonne war nicht zu sehen. Es geht auf den Gehrdener Hausberg. Endlich, im Schutz des Waldes war es angenehmer. Das gefrorene Laub knirschte unter den Schuhen.
Das Calenberger Land breitete sich im trüben Licht vor uns aus, der Höhenzug des Deisters war gerade noch zu erkennen. Auf der Höhe, am Berggasthaus Niedersachsen legten wir eine Pause ein. Einst hatten die Hannoverschen Verkehrsbetriebe hier ein imposantes Gebäude errichtet, dass Berggasthaus Niedersachsen. Die „berühmte“ Straßenbahnlinie 10 fuhr hier bis zu den Trippschen Terrassen. Unsere Gruppe interessierte sich aber mehr für ein Rudel Damwild, das im Gehege an der alten Windmühle stand. Der „Anführer“ mit seiner großen Schaufel stand im Hintergrund und bewachte seine Herde.
Trotz der Kälte trauten wir uns nochmal aufs offene Gelände. An der Mergelgrube waren noch andere Spaziergänger unterwegs. Auch sie wollten die besonderen Eindrücke dieses Winters mitnehmen.
Der Abstieg nach Gehrden führte an einem Ort vorbei, an den sich einige in unserer Gruppe noch erinnern konnten. An der Köthnerberg Straße stand bis in die 1960er Jahre das Ausflugslokal Waldschlösschen, und hier war im Untergeschoss die sogenannte Räuberhöhle, ein Tanztreffpunkt für junges Publikum.
„Heute ein Erinnerungsort der vorbeiwandernden älteren Generation“.
Endlich können wir in einem warmen Gastraum die dicken Jacken ausziehen. Christa unsere Wanderführerin hat uns mal wieder in einen zwar kalten, aber auch schönen Tag geführt.
Reinhard Träder
Die nächste Wanderung findet
am 27.02.2026 statt.
